
Wenn mir auffällt, dass etwas nicht funktioniert, möchte ich es besser machen.
Egal ob Projekte, Prozesse oder Organisationsstrukturen: Mich interessiert, wie etwas aussehen muss – nicht, warum es schon immer so gemacht wurde.
Deshalb habe ich mich selbstständig gemacht. Ich möchte meinen Ideen, meiner Herangehensweise und meinem Wissen eine eigene Plattform geben. Die Freiheit haben, Dinge auszuprobieren, Lösungen umzusetzen und Themen aufzugreifen, die mir wichtig sind. Ich möchte dort Veränderungen anstoßen, wo andere noch diskutieren, ob überhaupt Handlungsbedarf besteht.
Ich kann schlecht dabei zusehen, wenn Menschen Stunden in Tätigkeiten investieren, die mit einer kleinen Veränderung deutlich einfacher, schneller oder nachhaltiger gelöst werden könnten. Mich interessiert, wie Menschen besser arbeiten können. Wie Projekte transparenter werden. Wie Wissen erhalten bleibt. Wie aus vielen Einzelaufgaben ein funktionierendes Gesamtsystem entsteht.
Die Selbstständigkeit gibt mir die Möglichkeit, meinen eigenen Ansatz umzusetzen: pragmatisch, effizient, minimalistisch und mit Fokus auf nachhaltige Ergebnisse. Ich passe nicht besonders gut in starre Strukturen. Wenn ich Potenzial für Verbesserungen sehe, möchte ich es nutzen. Oft sind es nicht die großen Veränderungen, sondern die kleinen Stellschrauben, die den entscheidenden Unterschied machen.
Dabei hilft mir, dass ich Muster schnell erkenne und Zusammenhänge auf das Wesentliche reduzieren kann. Oft sind die eigentlichen Ursachen eines Problems deutlich einfacher als die Symptome, die im Alltag sichtbar werden. Ich erkenne häufig sehr schnell, wo unnötige Komplexität entsteht, welche Informationen fehlen oder welche Stellschrauben den größten Effekt haben könnten. Daraus entsteht mein Drang, Dinge nicht einfach hinzunehmen, sondern besser zu machen.
Ich arbeite klar, direkt und lösungsorientiert. Das gefällt nicht jedem. Manche wünschen sich mehr Diplomatie oder eine höhere Erreichbarkeit. Mir sind dagegen Verbindlichkeit, Ehrlichkeit und Eigenverantwortung wichtig. Ich weiß, dass meine direkte Art nicht jedem zusagt. Mein Anspruch ist es, Probleme zu lösen, Verbesserungen anzustoßen und Ergebnisse zu schaffen, die langfristig funktionieren.
Meine Erfahrungen
In den vergangenen 15 Jahren habe ich sehr unterschiedliche Unternehmenswelten kennengelernt: internationale Konzerne, mittelständische Strukturen, etablierte Organisationen und Unternehmen im Wachstum.
Meine berufliche Laufbahn begann bei Siemens mit einer Ausbildung zur Industriekauffrau. Anschließend begleitete ich internationale Projekte im Maschinen- und Anlagenbau kaufmännisch. Später wechselte ich zu Nordex in die Windenergiebranche und vertiefte dort meine Erfahrung im Commercial Project Management sowie in der kaufmännischen Steuerung komplexer Projektgeschäfte.
Über viele Jahre hinweg habe ich nationale und internationale Projekte begleitet – von der Angebots- und Auftragsphase bis zum Ende der Gewährleistungszeit. Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem Projektcontrolling, Risikomanagement, Vertrags- und Claimmanagement, Budgetplanung, Berichterstattung sowie die Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und internen Fachabteilungen.
Im Rahmen dieser Tätigkeiten habe ich mit sehr unterschiedlichen Stakeholdern zusammengearbeitet: mit operativen Projektteams ebenso wie beispielsweise mit Wirtschaftsprüfern, Beratern, Fachabteilungen, Geschäftsführern und Vorständen. Viele Projekte wurden in internationalen Teams und über große Entfernungen hinweg umgesetzt. Die Zusammenarbeit über Standorte, Zeitzonen und Unternehmensgrenzen hinweg war daher über viele Jahre Teil meines Arbeitsalltags.
Der Wechsel zu Naturstrom als kaufmännische Leiterin eines Tochterunternehmens verlagerte meinen Schwerpunkt zunehmend von der Projektarbeit auf Organisationsentwicklung und Führung. In dieser Zeit entwickelte ich gemeinsam mit meinem Team neue Prozesse, Steuerungsinstrumente und Organisationsstrukturen.
Ich beschäftigte mich intensiv mit der Frage, wie kaufmännisches Projektmanagement in einem wachsenden Unternehmen verankert werden kann und welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit Teams effektiv zusammenarbeiten können. Auch die Einführung von Odoo fiel in diese Phase und war für mich eine wertvolle Erfahrung an der Schnittstelle zwischen Prozessen, Menschen und Software.
Besonders geprägt haben mich der Maschinen- und Anlagenbau sowie die erneuerbaren Energien. Beide Umfelder verbinden hohe Projektkomplexität, viele Schnittstellen und die Notwendigkeit, wirtschaftliche, technische und organisatorische Anforderungen miteinander in Einklang zu bringen.
Neben meiner beruflichen Erfahrung investiere ich kontinuierlich Zeit in Weiterbildung und neue Themen. Ich habe einen Bachelorabschluss in Wirtschaftswissenschaften und absolviere aktuell einen berufsbegleitenden Masterstudiengang. Lebenslanges Lernen ist für mich kein Schlagwort, sondern Teil meines beruflichen Selbstverständnisses. Neue Erkenntnisse und Erfahrungen fließen deshalb direkt in meine Arbeit als Autorin, Beraterin und Dozentin ein.
Autorin, Beraterin und Dozentin
Meine Selbstständigkeit vereint verschiedene Stärken und Interessen, die mich schon lange begleiten. Ich arbeite gerne analytisch, beschäftige mich intensiv mit fachlichen Fragestellungen und teile mein Wissen mit anderen. Daraus sind drei Rollen entstanden, die für mich eng zusammengehören:
Viele Themen beschäftigen mich über Jahre hinweg. Ich arbeite mich tief in Fragestellungen ein, hinterfrage Zusammenhänge und halte Erkenntnisse fest. Schon in meiner beruflichen Laufbahn sind auf diese Weise Konzepte, Schulungsunterlagen, Leitfäden, Prozessbeschreibungen und andere Wissensbausteine entstanden. Heute nutze ich dieses Wissen zunehmend auch für Fachartikel, Whitepaper und weitere Veröffentlichungen.
Deshalb endet meine Arbeit nicht mit einer Sammlung von Ideen oder einer Präsentation, sondern mit einer nachvollziehbaren Bewertung der Situation und konkreten Handlungsempfehlungen. Wie die Umsetzung anschließend erfolgt, entscheidet der Kunde selbst. Die Umsetzung kann gemeinsam erfolgen, intern weitergeführt oder auch mit einem anderen Dienstleister umgesetzt werden.
Ich stehe für lebenslanges Lernen und bilde mich selbst kontinuierlich weiter. Neue Erkenntnisse, Methoden und Erfahrungen fließen deshalb direkt in meine Seminare, Schulungen und Beratungsangebote ein.
die StrukturOptimierer
Der Name „die StrukturOptimierer“ ist bewusst gewählt.
Wenn ich ehemalige Kollegen, Freunde oder Geschäftspartner frage, was sie spontan mit mir verbinden, fällt meistens sehr schnell ein Begriff: Struktur.
Der zweite Teil des Namens beschreibt meinen Anspruch.
Ich optimiere gerne, weil in vielen bestehenden Lösungen oft Potenzial steckt.
Manchmal genügt eine kleine Veränderung, um ein großes Problem zu lösen. Manchmal braucht es völlig neue Strukturen. Beides hat seinen Platz. Entscheidend ist für mich , ob etwas funktioniert.
Und warum der Plural? Weil ich davon überzeugt bin, dass gute Lösungen selten allein entstehen.
Ich schätze den Austausch mit Menschen, die andere Perspektiven, Erfahrungen und Fachkenntnisse mitbringen. Niemand kann alles wissen und niemand kann alles perfekt. Gerade bei komplexen Fragestellungen entstehen die besten Ergebnisse oft erst dann, wenn unterschiedliche Fähigkeiten zusammenkommen.
Langfristig soll ein Netzwerk von Experten entstehen, die Wissen teilen, voneinander lernen und die Idee gemeinsam weiterentwickeln. Ein Netzwerk, das Kunden nicht nur Denkanstöße gibt, sondern sie bei Bedarf auch auf ihrem weiteren Weg begleitet.
Mein Leitmotiv lautet:
Klarheit gewinnen. Effizienz entfalten. Fokus schärfen.